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Sochi 2014: Newsletter Oktober 2009


Die Anzahl der Partner der Olympischen Winterspiele 2014 in Soschi wächst weiter: Ende September wurde die russische VW-Tochter „Volkswagen Group Rus“ zum Generalpartner der Winterspiele. Auch internationale Kontakte werden ausgebaut: eine australische Delegation besuchte vor kurzem in Sotschi die Staatskorporation „GK Olympstroy“. Für den weiterer Ausbau der internationalen Beziehungen sorgt die Aufnahme der Stadt Sotschi in die Weltunion der Olympia-Städte (World Union of Olympic Cities).

Marc Buser, Alexander Schrepfer

Breaking News.

Die Schweizer Botta Management Group AG, 6342 Baar, hat soeben als Leading Partner den Zuschlag für das Hauptstadion der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotchi erhalten!


Interview mit Charles Botta, Botta Management AG; 19.10.2009

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Marc Buser: Osec gratuliert Ihnen ganz herzlich. Bottamanagement AG kann zwei bedeutende Erfolge aufweisen. Sie haben den Zuschlag für die Gesamtprojektleitung des „Central Olympic Stadium“ erhalten sowie die Vorprojektleitung für den „Ice Hockey Palace“. Worauf führen Sie diese sensationellen Erfolge zurück?

Charles Botta: Botta Management hat bereits 2006 – als der Zuschlag für die Winterolympiade noch gar nicht sicher war - auf eigenes Unternehmer-Risiko bedeutende Vorinvestitionen in die Projektplanung in Sotschi getätigt. Dieses Wagnis hat sich nun bezahlt gemacht.

In der Tat dürfen wir bei grossen Projekten tätig sein. Beim Central Olympic Stadium, für das wir mit der Gesamtprojektleitung beauftragt worden sind, sprechen wir von einem Investitionsvolumen von CHF 300 Mio. Das Stadion wird 45'000 Plätze aufweisen. Die Eröffnungs- und Schlussfeiern werden dort stattfinden.

Der „Ice Hockey Palace“ wird über 12'500 Sitzplätze verfügen. Hier haben wir in einer ersten Phase das Design und das Vorprojekt erarbeitet. Zurzeit erwarten wir von der Bauherrschaft die Freigabe für die nächsten Phasen, das heisst für die Ausführungsplanung und die Realisierung des Stadions.

Marc Buser: Der Bau von Stadien ist ja kein Neuland für Sie …

Charles Botta: Nein, ganz und gar nicht. Für die FIFA überwachen wir seit mehreren Jahren den Bau der WM-Stadien in Südafrika, die nun fristgerecht fertiggestellt werden. Die internationale Sportwelt ist eine kleine, überschaubare Welt. Botta Management ist dort bestens bekannt und vernetzt, auch dank früherer Projekte, z.B. dem Bau des Hauptsitzes des Internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) und des FIFA-Hauptsitzes in Zürich.

Marc Buser: In Ihrem Konsortium befinden sich die Firmen Engeocom (Moskau) und Populous (London). Arbeiten Sie mit diesen Partnern schon lange zusammen oder sind diese speziell für Sotschi 2014 in das Konsortium berufen worden? Wie sieht die Arbeitsteilung im Konsortium aus?

Charles Botta: Das Konsortium besteht aus Botta Management als Gesamtprojektleiter, zusammen mit der russischen Firma Engeocom als „total service contractor“ (Totalunternehmer) und dem Architekturbüro Populous.

Mit den Architekten von Populous arbeiten wir schon längere Zeit zusammen. So zum Beispiel auch beim Bau des „Soccer City“-Stadions in Johannesburg . Dort werden das Eröffungs- und das Endspiel der Fussball-WM 2010 in Südafrika ausgetragen. Die Zusammenarbeit mit Engeocom ist neu.

Unser Konsortium hat den Auftrag von der staatlichen russischen Firma Olympstroy erhalten. Olympstroy wurde Ende 2007 gegründet, um alle staatlichen Bauaufträge für olympische Objekte in Sotschi abzuwickeln.

Botta Management hat die Gesamtprojektleitung und trägt damit die Schlussverantwortung für Termine, Ausführung und Qualität.

Engeocom zeichnet als Generalunternehmer für die operationelle und technische Ausführung verantwortlich, während
Populous für Architektur und Design zuständig ist.


Marc Buser: Die olympischen Spiele in Sotschi finden in vier Jahren statt; ein Jahr vor Beginn der Spiele sollten alle Anlagen bereit sein. Bereitet Ihnen der enorme Zeitdruck eventuell bereits Kopfschmerzen?

Charles Botta: Nein! Wir haben 36 Monate Zeit für das 300 Mio. Projekt. Das ist realisierbar. Wir treffen aber vor Ort auf schwierige geologische Verhältnisse; die Anlagen liegen in unmittelbarer Nähe des Meeres. Somit ist der Grundwasserspiegel ein nicht zu unterschätzendes Problem. Zudem muss in dem Gebiet sehr erdbebensicher gebaut werden.

Wir haben uns für eine Schlüsselübergabe an den Auftraggeber verpflichtet und zwar am 17. Dezember 2012 – um Punkt 11.00 Uhr!

Marc Buser: Soweit wir informiert sind, führen Sie mit Implenia Global Solutions Gespräche im Zusammenhang mit der Bauausführung der beiden Stadien. Ist Implenia bereits definitiv als Partner bestimmt?

Charles Botta: Implenia Global Solutions war bereits bei verschiedenen Projekten unser Partner und wird beim Bau des zentralen Olympiastadions als Projektleiter tätig sein. Beim Eishockey-Palast warten wir wie erwähnt noch auf die Freigabe der nächsten Phase durch die Bauherrschaft.

Marc Buser: Eine wichtige Aufgabe von Osec ist die eines Netzwerk-Koordinators. Für Sotschi 2014 möchten wir Schweizer Firmen, die Kernkompetenzen aufweisen, in einem sog. Sotschi-Cluster zusammenfassen. Inwieweit können Schweizer Zulieferer davon profitieren, wenn Botta Management AG und Implenia Global Solutions vor Ort solche Grossprojekte durchführen?

Charles Botta: Schweizer Firmen haben absolut gute Chancen. Es handelt sich hier um ganz spezielle Bauten, für die nur das beste technische Know-how und neuste Technologien verwendet werden. Zudem benötigen solche Bauten auf den unterschiedlichsten Gebieten komplexe Infrastrukturen, wie z.B. für die Fernsehübertragungen, die Hospitality-Zonen, die Beleuchtung, etc. Somit sind wir immer wieder an Firmen interessiert, die modernste Technologien anbieten, die wir noch nicht kennen.

Botta Management hat zudem bereits die Anfrage für ein weitere Projekt in Sotschi erhalten: Sochi City. Es handelt sich hier um einen CHF 800 Mio. Baukomplex im Zentrum dieser sehr weitläufigen Stadt. Wir stehen mit dem Investor in Verhandlungen zur Übernahme der Gesamtprojektleitung. Auch bei diesem Projekt eröffnen sich für Schweizer Unternehmen interessante Möglichkeiten: z.B. bei den Inneneinrichtungen, im Liftbau, im Küchenbau u.v.m.

Marc Buser: Botta Management AG hat internationale Kompetenz und globale Erfahrung. Welche Strategien empfehlen Sie Schweizer KMU’s, um sich bei solchen Grossprojekten – im speziellen nun bei Sotschi 2014 - als Zulieferer ins Gespräch zu bringen?

Charles Botta: Ein Schweizer KMU muss bereit sein, auch unter schwierigen Umständen – Russland ist bekanntlich kein leichter Markt – Vorinvestitionen zu leisten, überschaubare Risiken zu übernehmen und Mitarbeiter für diese Projekte zu delegieren. Besuche und Präsenz vor Ort sind unerlässlich und für den Aufbau und die Pflege eines Netzwerkes unerlässlich.

Marc Buser: Wo könnte Osec, speziell aber der Swiss Business Hub Russland, in Moskau aktiv werden im Zusammenhang mit Sotschi 2014?

Charles Botta: Die Netzwerkfunktion und die koordinierende Hand einer Organisation wie der Osec kann sehr hilfreich sein.

Marc Buser: Eben erst hat Rio den Zuschlag für die Organisation der Olympischen Sommerspiele 2016 erhalten. Ist hier Botta Management AG auch bereits aktiv?

Charles Botta: Im Rahmen der Fussball-WM 2014, die ja in Brasilien stattfinden wird, werden 12 Fussballstadien geplant. Botta Management ist in Brasilien bereits sehr aktiv.

Marc Buser: Herr Botta wir danken Ihnen für das Gespräch.

Adressen und Links
Switzerland
Charles R. Botta
Botta Management Group AG
Mühlegasse 12 a
6342 Baar
Switzerland
Tel. +41 (0) 41 766 09 03
Engeocom - Moscow
www.bottamanagement.comhttp://en.engeocom.ru/about/
Populous
14 Blades Court
Deodar Rd
London
SW15 2NU
United Kingdom
Tel: +44 (0) 208 874 7666
www.populous.com
Aktuelles.

Australische Delegation bei der Staatskorporation „GK Olympstroi“

Am 8. September 2009 fand in der „GK Olympstroi“ in Sochi ein Treffen mit den Vertretern der Australischen Botschaft in Russland und des australischen Handelsausschusses statt. Zum Hauptthema des Treffens wurde die Diskussion über die mögliche Beteiligung der australischen Firmen an der Realisierung des olympischen Projektes.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf den Bau des Medienzentrums und der Hotelkomplexe als vorrangige Investitionsobjekte des Olympiaprogramms gerichtet. Während des Treffens wurde besonders betont, dass die australischen Firmen über umfangreiche Erfahrungen der Bauten von olympischen Objekten verfügen; davon spricht auch ihre Beteiligung an der Realisierung solcher Projekte in Sydney, Peking, London und Vancouver.


„Wir verstehen, wie schwierig es ist, Investitionen für grosse Olympiaobjekte unter Berücksichtigung deren Benutzung nach der Olympiade zu finden“, betonte der Regionaldirektor des australischen Handelsausschusses Jane Wing. Seinerseits schlug die Staatskorporation „GK Olympstroi“ den australischen Firmen vor, sich an der Auswahl der Investoren zu beteiligen.
Der Präsident der „GK Olympstroi“, Taimuraz Bollojew, ist überzeugt, dass unter der Berücksichtigung der reichen Erfahrungen der australischen Firmen optimale Lösungen für die Realisierung der olympischen Projekte zu gegenseitig vorteilhaften Bedingungen gefunden werden können. Dazu sagte Bollojew: „Die olympischen Winterspiele 2014 sind einzigartig; es handelt sich dabei nicht nur um den Austragungsort und um den Bau einer grossen Anzahl der innovativen Olympiaobjekte, sondern auch um die Entwicklung eines Bergkurortes auf Weltniveau.“



Volkswagen wird Olympia-Sponsor

Die russische VW-Tochter „Volkswagen Group Rus“ wird zum Generalpartner der Olympischen Winterspiele 2014 in Soschi, teilte am 21. September 2009 die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti mit. Ein entsprechendes Abkommen wurde am Rande eines Investitionsforums von Russlands Vizepremier Dmitri Kosak, Präsident des Organisationskomitees der olympischen Winterspiele, Dmtri Tschernyschenko, und Dietmar Korzekwa, Generaldirektor von „Volkswagen Group Rus“, unterzeichnet. „Volkswagen Group Rus“ wird auch zum Generalpartner der Paralympischen Spiele in Sochi. Darüber hinaus wird der deutsche Kfz-Hersteller zum Generalpartner des Olympischen und des Paralympischen Komitees Russlands wie auch der russischen Nationalmannschaft bis Ende 2016. Die VW Group erhalte im Gegenzug das Recht, in Russland mit dem Logo von Sochi 2014 zu werben.

Die Summe des Vertrags wurde zwar nicht bekannt gegeben; zuvor hatte aber Tschernyschenko mitgeteilt, dass der Mindestbeitrag eines Generalpartners 200 Millionen US-Dollar beträgt, von denen rund 40 Prozent in der Geldform und der Rest in Waren und Dienstleistungen bereit gestellt werden.

Die VW verpflichtet sich, bis 2014 rund 3 000 Autos der Marken VWA, Audi und Skoda zur Verfügung zu stellen. Eine Mehrheit dieser Autos wird im VW-Werk in Kaluga hergestellt, was laut Tschernyschenko ein wichtiges Argument bei der Wahl des Partners war. Es handelt sich dabei sowohl von VIP-Limousinen, als auch um Kleinbusse und Lkw. 2008 hatte VW als Olympia-Partner von Peking 2008 mehr als 6 000 Autos den Veranstaltern der Spiele zur Verfügung gestellt, was einen Rekord für die Olympiaden darstellt.

Zu den Partnern der Spiele gehören bereits die Ölfirma „Rosneft“, die Fluggesellschaft „Aeroflot“, die russische „Sberbank“ sowie der Getränkeproduzent „Coca-Cola“ und der Elektronikkonzern „Panasonic“.



Sochi in World Union of Olympic Cities

Eine Vereinbarung über die Aufnahme der Stadt Sochi in die Weltunion der Olympia-Städte (World Union of Olympic Cities) wurde am 15. September 2009 in Sochi durch den Stadtpräsidenten von Lausanne Daniel Brélaz und den Bürgermeister von Sochi Anatoli Pachomow feierlich unterzeichnet. Der Festakt fand im Rahmen der „Tage des Kantons Vaud in Moskau“ statt. In der Hauptstadt des Kantons Lausanne befindet sich der Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Anwesend waren der Executive Director der IOC Gilbert Felli, der Schweizer Botschafter in Russland Walter Giger sowie der Präsident des Organisationskomitees „Sochi 2014“ Dmitri Tschernyschenko und der Trainer der russischen Eishockey-Nationalmannschaft Vjatscheslav Bykow.

„Für das IOC ist es besonders wichtig, dass die Olympia-Städte eine nachhaltige Entwicklung anstreben. Russland ist ein grosses Land. Und ich kann bestätigen, dass alle Versprechen der Organisatoren der olympischen Winterspiele in Sochi eingehalten werden“, erklärte Gilbert Felli. Seinerseits betonte der Präsident des Organisationskomitees „Sochi 2014“ Dmitri Tschernyschenko: „Es ist eine grosse Ehre für Sochi, ein Teil der Weltunion der Olympia-Städte zu sein. Dies würde uns erlauben, unsere Erfahrungen und unser Wissen mit den Organisatoren der vergangenen und künftigen olympischen Spiele auszutauschen, um die wirtschaftliche und soziale Wirkung der Durchführung von Winterspielen zu verstärken. Innerhalb von zwei Jahren hat sich Sochi stark verändert. Und in den nächsten Jahren werden wir alles Mögliche tun, damit die olympischen Winterspiele in Sochi ein besonderes Erbe für die Einwohner der Stadt und für ganz Russland hinterlassen.“

Die Weltunion der Olympia-Städte vereint alle Olympia-Städte, die ihre Zugehörigkeit zur olympischen Bewegung erhalten wollen. Diese Union bildet eine Plattform zum Austausch von Wissen und Erfahrungen; sie hilft, die Nachwirkung der Olympischen Spiele zu untersuchen. Insbesondere geht es um die nachhaltige Entwicklung der Städte. Ausserdem fördert diese Union die Entwicklung des Images der Olympia-Städte als internationale Sportzentren; sie fördert die Kultur und internationale Entwicklung und hilft, die Ideale und Werte der olympischen Bewegung zu verwirklichen.

 

Aktuelle Ausschreibungen (Tenders).

Los Nr. 2-PIR:Elektrizitätsversorgungsnetze im Tiefland Imeretinskaja

Die Staatskorporation„GK Olympstroi“ für den Bau der olympischen Objekte und die Entwicklung der Stadt Sochi als alpiner Kurort gibt die offene Ausschreibung für die Elektrizitätsversorgungs-netze im Tiefland Imeretinskaja bekannt.

Tender-Organisator«GK Olympstroi», RU-117420, Moskau, ul. Nametkina, d.. 12,
Tel./Fax: +7 499 799 86 00
www.sc-olympstroy.ru
Bewerbungsunterlagenanzufordern bei der Tender-Organisation
Einreichen der Unterlagen bis19.10.09
KontaktpersonAlexander Ponomarev, Tel./Fax: +7 499 799 84 65
News.

Neue Perspektiven für Sochi



Am 15. September 2009 erklärte der Präsident des Organisationskomitees „Sochi-2014“, Dmitri Tschernyschenko, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti bei einer Pressekonferenz in Moskau, dass die Vorbereitung zu den XXII. Olympischen Winterspielen in Sochi zu einem Katalysator für die Entwicklung der ganzen Region werden soll. „Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, die olympische Stafette an Sochi zu übergeben, bedeutet für die Stadt völlig neue Wachstumsperspektiven – und zwar nicht nur im Sport- sondern auch im sozialen Bereich. Wir sind dem Olympischen Komitee dankbar, dass es uns einen Sprung in die Zukunft geschenkt hatte“, betonte Tschernyschenko.



Neue Olympia-Investitionen trotz Krise

Russlands Regierung hat trotz der Wirtschaftskrise neue Investoren für olympische Bauobjekte der Winterspiele-2014 in Sotschi gewonnen. "Ungeachtet der schwierigen wirtschaftlichen Marktlage ist es uns gelungen, die Investoren beizubehalten und sogar neue zu finden, darunter für den Bau der Eissporthalle", teilte der russische Regierungschef Wladimir Putin am 17. September 2009 in einer Beratung mit, die der Vorbereitung für die Winterspiele in Sochi gewidmet war. Die Suche nach neuen Investitionen sei noch nicht abgeschlossen. "Wir müssen diese Aufgabe schnell lösen, darunter im Bereich des Hotelbaus", fügte Putin hinzu.



Sochi baut Infrastruktur aus

Der russische Schwarzmeerort Sochi hat weitere Weichen für die Olympischen Winterspiele 2014 gestellt, schrieb die Süddeutschen Zeitung am 17. September 2009. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS sei am Rande der Stadt ein moderner Flughafenterminal für Baukosten in Höhe von umgerechnet 100 Millionen Euro eröffnet worden. Am gleichen Tag legte Regierungschef Wladimir Putin in Sochi den Grundstein für einen neuen Bahnhof. „Von hier aus wird die Bahn tausende Sportler, Journalisten und Zuschauer von den sonnigen Schwarzmeerstränden zu den verschneiten Gipfeln des Kaukasus bringen“, sagte der russische Ministerpräsident.

Der mit der Olympia-Planung betraute russische Vizeregierungschef Dmitri Kosak wies die Kritik von Umweltschützern an der künftigen Bahnlinie zurück. Zwar müssten für die Strecke durch einen Wald Bäume gefällt werden, sagte Kosak. „Aber wenn alle Schienen liegen, werden sie tausende Lastwagen ersetzen, die sich derzeit auf den Strassen um Sochi quälen.“ Der Aufwand für die Spiele 2014 gilt als besonders hoch, weil fast alle Sportstätten erst gebaut werden müssen.



Winterspiele in Sotschi auf 22,5 Milliarden Euro geschätzt

Die Vorbereitung der Olympischen Winterspiele in Sochi wird umgerechnet 22,5 Milliarden Euro kosten, teilte die russische überregionale Zeitung „Wedomosti“ am 29. September 2009 unter Berufung auf Angaben des Ministeriums für Regionalentwicklung mit. Laut „Wedomosti“ ist diese Summe im Dokument "Projektkarte: Entwicklung von effizienten regionalen Politikmechanismen" enthalten.

 

Kontaktadressen
Switzerland
Osec
Marc Buser, Senior Consultant
Phone direct +41 44 365 52 91
Mobile +41 79 638 16 85
Fax +41 44 365 20 53
Swiss Business Hub Russia
Embassy of Switzerland
Elena Groshkova, Project Manager
Phone direct +7 495 225 88 41
Fax +7 495 225 88 42
mbuser@osec.chelena.groshkova@eda.admin.ch
www.osec.chwww.eda.admin.ch/moscow
Links.

Information about the main Olympic sport facilities
http://www.sc-olympstroy.ru/en/olympic_sport_facilities/  

 
Zuletzt aktualisiert am: 30.06.2010
Osec
Stampfenbachstrasse 85, Postfach 2407, CH-8021 Zürich