Logo

Partner

FlaggeIndien

Lokalzeit: UTC +5.5

Geschäftsmöglichkeiten

Hohes Wachstumspotenzial im indischen Pharmamarkt

Im indischen Pharmamarkt stehen die Zeichen auf Wachstum. Bis 2020 soll der Markt ein jährliches Umsatzvolumen von USD 50 Milliarden (2009: USD 9 Mrd.) erreichen. Damit würde Indien zu den zehn grössten Pharmamärkten aufschliessen.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie von PricewaterhouseCoopers über die Wachstumsaussichten im indischen Pharmamarkt, an welchem die weltweit grössten Pharmaanbieter derzeit mit einem Marktanteil von lediglich 7% nur marginal partizipieren.

Über Zukäufe und Kooperationen dürfte sich dieser Anteil in den nächsten Jahren deutlich erhöhen, zumal die Nachfrage nach westlichen Arzneimitteln im Gleichschritt mit dem wachsenden Wohlstand und der damit einhergehenden Zunahme an Zivilisations- und Alterskrankheiten in Indien stetig zunimmt.

Zudem hat die indische Regierung ihre Bemühungen um eine Optimierung der medizinischen Versorgungslage in den ländlichen Regionen, wo rund 70% der Bevölkerung lebt, deutlich intensiviert. Zu diesem Zweck sollen die Gesundheitsausgaben gemäss aktuellem Budget um 2% bis 3% erhöht werden. Der Bau von neuen Spitälern und Gesundheitszentren in bisher wirtschaftlich vernachlässigten Regionen des Landes eröffnet den Marktteilnehmern zusätzliche Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten, die, so die Studie von PwC, vorzugsweise in Kooperation mit lokalen Partnern wahrgenommen werden sollten.

PricewaterhouseCoopers: “Global pharma looks to India: Prospects for growth” 

19.5.2010 / mer

Indien plant Grossausbau im Bereich Solarenergie

Das sonnenreiche Indien will künftig verstärkt auf die Solarenergie bauen.

Im Rahmen der vom Ministry of New and Renewable Energy initiierten „National Solar Mission“ sollen in einer ersten Phase bis 2013 zusätzliche Sonnenkollektoren mit einer Gesamtfläche von 3,5 Mio. Quadratmetern installiert werden. Bis 2017 und bis 2022 sind weitere 8 bzw. 5 Mio. Quadratmeter vorgesehen. Gegenwärtig verfügt Indien über eine Kollektorenfläche von 3 Mio. Quadratmetern.

Um den wachsenden Bedarf an Photovoltaikanlagen und -ausrüstungen decken zu können, dürften vermehrt auch Importe aus dem Ausland angefordert werden. Damit rechnet auch die indische Regierung: Im Haushaltsbudget 2010/2011 hat sie eine Senkung der Importzölle für Photovoltaik- und solarthermische Anlagen angekündigt.

Jawaharial Nehru National Solar Mission: Towards Building Solar India

UPI.com: “India launches National Solar Mission” 

5.5.2010 / mer

Indien: Neustart für Hafenbauprogramm

Indien will das im Jahr 2006 lancierte staatliche Hafenbauprogramm mit frischem Elan vorantreiben. Das National Maritime Development Programme umfasst 276 Projekte, deren Gesamtkosten auf umgerechnet knapp EUR 14 Mrd. geschätzt werden.

Bis zum Ende des Fünfjahresplans im Jahr 2012 möchte die indische Regierung Projekte im Umfang von EUR 13,7 Mrd. realisieren oder zumindest ausschreiben. Zupass kommt Delhi, dass der Privatsektor Interesse am Hafenbauprogramm der Regierung gefunden hat und sich vermehrt im Rahmen von Public Private Partnerships an dessen bisher eher zögerlich verlaufenden Realisierung zu beteiligen bereit ist. Allein im Finanzjahr 2009/ 2010 sollen 23 PPP-Projekte ausgeschrieben werden. In der Entwicklungs- und Realisierungsphase befinden sich momentan 17 Projekte (Anlegestellen, Liegeplätze, Container-Terminals, technische Ausrüstungen). (pd)

Ministry of Shipping: Development of major ports

Ministry of Shipping: Emerging Investment Opportunities in Port Development – Major Projects in the Offing

National Maritime Development Programme India 

20.8.2009 / mer

Indien: Ausbau der Infrastruktur mit Public Private Partnerships

Indiens Zentralregierung und die einzelnen Bundesstaaten setzen beim Ausbau der Infrastruktur mehr denn je auf Public Private Partnerships (PPP).

Gemäss einer Studie der Associated Chambers of Commerce and Industry of India dürften in den nächsten fünf Jahren PPP-Projekte im Umfang von EUR 31 Mrd. realisiert werden. Ein Viertel der Projekte befindet sich bereits in der Implementierungsphase.

Knapp die Hälfte aller Vorhaben entfällt auf den Strassen- und Wohnungsbau. Weitere wichtige Bereiche sind die Energieproduktion, der Hafenbau, der Transportsektor, die Tourismusindustrie sowie die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Mit einem Investitions-Volumen von knapp USD 15 Mrd. verfügt der südindische Bundesstaat Karnataka über das umfangreichste Ausbau-Programm, gefolgt von Gujarat mit Projekten für insgesamt USD 5 Mrd. (pd/na)

Ministery of Finance of India: Public Private Partnerships in India 

11.6.2009 / mer 

Indien: Modernisierung der Flughäfen von Chennai und Kalkutta

Die indische Regierung hat grünes Licht für den Ausbau und die Modernisierung der Flughäfen von Chennai und Kalkutta gegeben. Die Gesamtkosten von umgerechnet rund EUR 600 Mio. werden zu 80% mit öffentlichen Mitteln finanziert, die restlichen 20% von privaten Investoren getragen.

Ungefähr EUR 280 Mio. fliessen in den Ausbau des Flughafens von Chennai. Geplant sind unter anderem:

• Ausbau der Terminals für den internationalen und den nationalen Flugverkehr auf eine Kapazität von insgesamt 20 Millionen Passagiere

• Verlängerung der zweiten Start-/Landebahn von 2000 auf 3000 Meter

• Bau eines Abzugkanals zur Vermeidung von Überschwemmungen der Start-/Landebahnen

• Bau zusätzlicher Rollbahnen und Parkplätze

• Bau von Parkhäusern, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten im Umfeld des Flughafens

• Optimierung der verkehrstechnischen Anbindung des Flughafens ans Stadtzentrum.

Die Kosten für den Ausbau des Flughafens von Kalkutta werden auf rund EUR 320 Mio. geschätzt. Damit sollen unter anderem folgende Bauprojekte finanziert werden:

• Modernisierung und Erweiterung zweier Terminals auf eine jährliche Kapazität von rund 30 Millionen Passagieren

• Bau zusätzlicher Rollbahnen.

Die Indische Regierung geht davon aus, dass die Bauarbeiten an beiden Flughäfen bis zum Jahr 2012 weitgehend abgeschlossen werden können. (pd/na) )

Mumbai lanciert Grossbauprojekte

Die indische Wirtschaftsmetropole Mumbai hat zwei Grossbauprojekte in die Wege geleitet. Ihnen weichen müssen mehrere grossräumige Elendsviertel. Deren Bewohner sollen bis 2014 umgesiedelt werden.

Mumbai platzt aus allen Nähten. Das ehemalige Bombay braucht dringend mehr Wohn- und Geschäftsraum, um den jährlich wachsenden Bedarf decken zu können. Zwei Grossbauprojekte sollen Abhilfe schaffen.

Im Rahmen des Dharavi Rehabilitation Project sollen anstelle des grössten zusammenhängenden Slumgebiets Asiens auf knapp 200 Hektaren Wohn- und Geschäftshäuser in die Höhe gezogen werden. Das Gebiet wurde in fünf Sektoren unterteilt und Ende Januar an verschiedene Bieter vergeben.

Die Unternehmen, die den Zuschlag erhalten haben, mussten sich verpflichten, für die derzeitigen Bewohner des Slums valablen Wohn- aund Geschäftsraum auf einer Fläche von insgesamt 3,4 Mio. Quadratmeter bereit zu stellen.

Das ehemalige Slumviertel, das an den Bandar-Kurla-Komplex, eines der wichtigsten Geschäftszentren Mumbais grenzt und damit zu den teuersten Grundstücken Indiens zählt, darf gemäss Bebauungsplan zu 85% für den Bau von Wohn- und Bürohäusern genutzt werden. Die restlichen 15% sind für öffentliche Einrichtungen (Parkanlagen, Spielplätze, Spitäler) reserviert. Im Gespräch ist auch eine Sonderwirtschaftszone.

Das zweite Grossprojekt betrifft die Sanierung eines Elendsviertels in der Nähe des Flughafens von Mumbai. Dabei handelt es sich um ein insgesamt 110 Hektaren grosses Gelände, das teilweise (70 Hektaren) zur Erweiterung des Flughafens genutzt werden soll. Auf einer Fläche von 40 Hektaren sollen auch Einkaufszentren, Hotels und Bürogebäude entstehen. (pd/na/bfai) 

Kontakt: Roland Meier

Wachsende Nachfrage nach Baumaschinen

Im Gleichschritt mit der boomenden Bauindustrie nimmt in Indien auch die Nachfrage nach Baumaschinen stark zu. Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey soll sich der Baumaschinen-Bedarf in Indien bis 2015 auf jährlich USD 13 Mrd. verfünffachen.

Derzeit liegt der Mechanisierungsgrad im indischen Bausektor bei gerade mal 20%. 70% bis 80% sind es in den Industrieländern. Der Baumaschinenmarkt auf dem indischen Subkontinent verspricht also ein hohes Wachstumspotenzial.

Am höchsten ist der Bedarf an Baumaschinen im Strassen- und Kanalbau sowie im Wohnungs- und Gewerbebau.

Die Rahmenbedingungen für ausländische Ausrüster sind gut. Einschränkungen bei Direktinvestitionen gibt es nicht, und die Basiszollsätze für Bauausrüstungen sind in den letzten Jahren schrittweise auf 7,5% gesenkt worden. Allerdings drängen indische Hersteller auf restriktive Vorschriften beim Import von gebrauchten Baumaschinen.

Zudem ist zu beachten, dass die Baumaschinen (vor allem die Hydraulik, Kühlelemente und Luftfilter) entsprechend der hohen Beanspruchung bei Arbeitseinsätzen in Indien (Klima, schlechte Strassenverhältnisse, hohe Staubkonzentration, häufiges Überschreiten der Zuladebegrenzungen) angepasst/optimiert werden müssen.

Auch das Leasen von Baumaschinen wird in den nächsten Jahren gemäss Studie an Bedeutung gewinnen. Vor allem kleineren und mittleren Bauunternehmen eröffnet das Leasing von Baugerätschaften attraktive Möglichkeiten zur Kosteneinsparung. (pd/bfai) 

Kontakt: Roland Meier

Geschäftsmöglichkeiten für Umwelttechnologie in Indien (2004)

Das Bewusstsein für die Umweltproblematik wächst auch in Indien. Eine vom Swiss Business Hub India in Zusammenarbeit mit der Baleco AG erstellte Studie (Mai 2004) gibt einen Marktüberblick und beurteilt die Chancen für Schweizer Unternehmen.

Fachleute sind sich einig: Der indische Umweltmarkt verfügt über ein grosses Potential. Ebenso unbestritten ist aber auch, dass Umwelttechnologie-Unternehmen in Indien auf ein schwieriges Geschäftsfeld treffen. Denn nicht selten fehlt es noch an der Implementation bzw. der Umsetzung rechtlicher Bestimmungen. Für zusätzliche Hürden sorgen unterschiedliche Gesetzgebungen in den verschiedenen Teilstaaten.

Gerade weil der Markt noch wenig erschlossen ist, sieht der vom SBH India und der Baleco AG (im Auftrag des BUWAL) erstellte Bericht aber auch Chancen für einen Markteintritt. Auf rund 208 Seiten beleuchtet er die politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und setzt thematische Schwerpunkte bei den Segmenten: Wasser/AbwasserAbluft, Sonderabfall, Finanzierungsinstrumente und Infoquellen/Beratung.


Opportunities for Environmental Technology in India - Focus Water, Air and Hazardous Waste
(engl., 208 Seiten)

Den Marktbericht können Sie kostenlos downloaden. s. Downloads

Kontakt: Daniela Krug

 
Zuletzt aktualisiert am: 19.05.2010
Osec
Stampfenbachstrasse 85, Postfach 2407, CH-8021 Zürich