Export Know-how – für die tägliche Praxis

Veranstalter
Verband swiss export

Kooperationspartner/Sponsoren
Osec, Zürcher Handelskammer

Veranstaltungsort
Olten, Zürich

Datum
17.04.2012, Zürich / 26.10.2012, Zürich

Uhrzeit
jeweils um 08.30 bis 16.30 Uhr

Sprache
Deutsch

Inhalt
Einführung in den Warenursprung

  • Paneuropäische KumulationDie paneuropäische Kumulation ist in ihrer Bedeutung mit dem Abschluss des Freihandelsabkommens CH-EU vergleichbar. Ziel war die Schaffung eines erweiterten europäischen Freihandelssystems. Mit der paneuropäischen Kumulation wurde das zwischen der EG und den EFTA-Staaten gültige System für den Handel mit Ursprungserzeugnissen auch auf die Oststaaten ausgedehnt.

    Konkret bedeutet dies: Werden für die Herstellung einer Ware Vormaterialien, welche Ursprungserzeugnisse eines Vertragsstaates sind, verwendet, behalten diese den Status einer Ursprungsware und können unbeschränkt verwendet werden. Die paneuropäische Kumulation ist mit Vormaterialien aus der EFTA, der Europäischen Union und der Türkei möglich. Die anfänglich an der paneuropäischen Kumulation beteiligten MOES-Staaten (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Bulgarien, Rumänien, Estland, Lettland und Litauen) sind inzwischen der EU beigetreten.

    Die paneuropäische Kumulation existiert seit Anfang 1997, womit eine von der Schweiz lange angestrebte Vereinfachung im europäischen Warenverkehr in Kraft trat. Der zuvor strikt in eine Vielzahl einzelner Freihandelszonen unterteilte europäische Kontinent wuchs durch die Möglichkeit, die Zollvergünstigungen über verschiedene Freihandelszonen zu kumulieren, handelsrechtlich weiter zusammen. Von diesen Neuerungen profitiert insbesondere der Veredelungsverkehr.
  • Ursprungsbestimmung und -regeln

Vertragsgestaltung

  • Kalkulation von Exportpreisen
  • Lieferbedingungen: Incoterms® 2010 (FCA, CIF)
  • Zahlungsbedingungen: Einführung in die Akkreditivabwicklung

Versicherungsfragen im Export

  • Risiken und Deckungsmöglichkeiten
  • Ausfuhrkreditversicherung (z.B. SERV)

Darstellung der länderspezifischen Versand- und Zollpapiere

  • Zollpapiere (z.B. UrsprungszeugnisEin Ursprungszeugnis weist das Ursprungsland von Waren nach. Die Behörden vieler Staaten verlangen, dass die Waren, die in ihr Hoheitsgebiet eingeführt werden sollen, von Ursprungszeugnissen oder bescheinigten Handelsrechnungen begleitet sind. Diese Dokumente werden aus unterschiedlichen Gründen gefordert: Die Ursprungszeugnisse spielen beispielsweise eine Rolle bei der Anwendung von Vorzugszöllen/Präferenzzöllen, der Überwachung von Einfuhrbeschränkungen und in der EU zur Anwendung von Antidumping-Maßnahmen oder bei der Preiskontrolle.

    Das Ursprungszeugnis ist ein von einer unabhängigen Stelle (z.B. Handelskammer) erstellter, eindeutiger Nachweis des handelspolitischen Ursprungs von Waren. In der Regel entscheidet das Zielland über die Notwendigkeit eines Ursprungszeugnisses.

    Wählen Sie Ihre Industrie- und Handelskammer
    , EUR.1)
  • Vereinfachte Zollverfahren

Ziel

Eine effiziente Auftragsabwicklung im Exportgeschäft bedingt fundierte Kenntnisse der spezifischen Anforderungen. Das Seminar geht auf die wichtigsten Themen ein und vermittelt Export Know-how für die tägliche Praxis. Es werden Zusammenhänge und häufige Fehlerquellen aufgezeigt, typische Problemstellungen erläutert und Entscheidungshilfen angeboten. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen, die bereits über praktische Erfahrungen in der Exportabwicklung verfügen.

Zielpublikum 
Sachbearbeiter/innen der Bereiche Export, Distribution und Logistik; Mitarbeiter/innen internationaler Verkauf

Referenten
Dr. Ralf Ruprecht, Berater für Exportorganisation und Zollwesen, Dr. Ruprecht & Partner Unternehmensberatung, D-Heidelberg
 
Preis

Mitglieder/Kooperationspartner CHF 680.– (exkl. MwSt.)  /Nichtmitglieder CHF 780.– (exkl. MwSt.)

Kontakt
Verband swiss export
Staffelstrasse 8
8045 Zürich
Tel. +41 44 204 34 84 / Fax +41 44 204 34 80
 
Email
Anmeldung: info@swiss-export.com

Autor

+41 44 204 34 84
Dienstag, 17. April 2012 - 08:30 - Dienstag, 17. April 2012 - 16:00
Freitag, 26. Oktober 2012 - 08:30 - Freitag, 26. Oktober 2012 - 16:00