Brasilien: Fundierte Einblicke in Medizinaltechnik / Spitalzubehör-Sektor.

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Beschreibung 

Freitag, 3. Februar 2012 von 10.00 bis 12.15 Uhr

Der brasilianische Markt für Medizinaltechnik und Gesundheitspflegeartikel ist fast doppelt so gross wie der entsprechende Schweizer Markt und volumenmässig vergleichbar mit demjenigen Spaniens. Nebst seinem grossen BinnenmarktIm engeren Sinn die Gesamtheit aller Märkte einer Volkswirtschaft, auf denen Güter und Dienstleistungen für den inländischen Verbrauch gehandelt bzw. erbracht werden. Die Regeln, die im schweizerischen Binnenmarkt gelten, sind im Bundesgesetz über den Binnenmarkt (Binnenmarktgesetz, BGBM, SR 943.02) vom 6. Oktober 1995 festgehalten.

Ein Binnenmarkt muss jedoch in einem weiter gefassten Sinn nicht auf die Volkswirtschaft eines Landes beschränkt bleiben. So vereinigt der Europäische Binnenmarkt die Märkte der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Der Binnenmarkt der EU ist ein Raum ohne Binnengrenzen, in dem der freie Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Kapital gewährleistet ist. Den einzelnen Mitgliedstaaten soll so u. a. die Möglichkeit genommen werden, mit Hilfe einer protektionistischen Aussenwirtschaftspolitik (z. B. durch Zölle oder technische Handelshemmnisse) Importgüter zum Schutz der inländischen Wirtschaft und ihrer Produkte zu verteuern. Entscheidend für die Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes waren ein 1985 in einem Weissbuch vorgelegtes Rechtssetzungsprogramm der Europäischen Kommission und die Einheitliche Europäische Akte von 1986, mit der die Gründungsverträge der EU ergänzt und erweitert wurden.

Mit dem Vertrag über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) wurde das Binnenmarktrecht der EU 19 auf die EFTA-Staaten Liechtenstein, Norwegen und Island ausgedehnt. Die Schweiz, ebenfalls Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), lehnte den Beitritt zum EWR 1992 in einer Volksabstimmung ab.
bietet Brasilien zudem Zugang zur FreihandelszoneGebiet, innerhalb dessen die Mitgliedsländer aufgrund von Verträgen untereinander ihre Handelshemmnisse (Zölle, Kontingente) abgebaut haben. Im Verhältnis zu Drittstaaten bleibt die jeweilige Zollautonomie der einzelnen Länder aber erhalten. Als Integrationsform unterscheidet sich die Freihandelszone von der Zollunion, deren Mitgliedsländer gegen Aussen ein einheitliches Zollrecht anwenden. In der Weltwirtschaft existieren zahlreiche Freihandelszonen. Ein Beispiel hierfür ist die EFTA, der auch die Schweiz angehört. Mercosur, einem integrierten, dynamischen Markt mit 254,4 Mio. Einwohnern und einem kombinierten BIP von USD 1,78 Bio. (2007).

Trotz der in der Folge erzielten Fortschritte kann die lokale Industrie auf bestimmten Gebieten nur beschränkt mit den Produkten internationaler Hersteller konkurrieren: Beispielsweise im Bereich diagnostischer und Imaging Systeme, aber auch bei Verbrauchsgütern wie Kathetern oder Vacutainers fehlt Brasilien noch das Know-how. Neben den gutausgerüsteten staatlichen Institutionen des Basisgesundheitswesens sind insbesondere die privaten Spitäler, welche eine wachsende Gruppe gutsituierter Bürger sowie ausländische Medizinaltouristen versorgen, die grossen Käufer medizinaltechnischer Spitzenprodukte ausländischer Herkunft. Verschiedene namhafte Firmen aus Europa und den USA unterhalten Produktionsstätten im Land.

Veranstalter 
Osec
Kooperationspartner/Sponsoren 

Medtech Switzerland, EDA, Swisscam Brazil

Sprache 
Deutsch
Programm 

10.00 Uhr Registrierung und Willkommenskaffee

10.30 Uhr Einleitung in den brasilianischen Markt
Thomas Foerst, Head of Consultancy Far Markets, Osec

10.40 Uhr Medtech Marktüberischt in Brasilien
Martin Matter, Leiter Swiss Business Hub, Brasilien

11.00 Uhr Erfolgsgeschichte einer Schweizer Firma in Brasilien
Dr. Susana de Azevedo Wäsch, Head of Global Regulatory Affairs
Geistlich Pharma AG

11.20 Uhr Regulatory Aspects for Brazil – A view on ANVISA
Patricia Luchiari Verrone, Regulatory Affairs Specialist, Vera Rosas (Official Osec Expert)
(Referat in Englisch)

11.40 Uhr Hospitalar Messe Brasilien – Swiss Pavilion
Stephan Buser, Geschäftsführer, Schweizerisch-Brasilianische Handelskammer

12.00 Uhr Programm/Einblick in die Unternehmerreise nach Brasilien

12.15 Uhr Q&A + Networking-Lunch

13.30 - 17 Uhr
Individuelle, kostenlose Beratungsgespräche (jeweils 45 Minuten).
Bitte registrieren Sie sich vorgängig mittels Anmeldetalon.

Preis 
Preise pro Person (exkl. MWST.) – im Preis inbegriffen ist eine Marktstudie CHF 70.00 für Osec-Mitglieder CHF 120.00 für Nichtmitglieder
Weitere Informationen 

Ausblick: Unternehmerreise Brasilien 21.- 23. Mai 2012 nach São Paulo/Rio de Janeiro
Um ein umfassendes Bild über die Marktchancen vor Ort und den Zugang zu den wichtigen Entscheidungsträgern zu erhalten, plant die Osec eine Reise mit Schweizer Unternehmen nach Brasilien. Wir präsentieren Ihnen ein praxisorientiertes Programm, das Kontakte mit potenziellen Kunden, Kooperationspartnern und Entscheidungsträgern einschliesst. Reservieren Sie sich die Daten (21. bis 23. Mai 2012) für die Unternehmerreise „Medtech und Spitalzubehör in Brasilien“ inklusive dem Besuch der Fachmesse Hospitalar!

Unterlagen zum Download 

Autor

Head of Consultancy Far Markets
+41 44 365 54 71
Freitag, 3. Februar 2012 - 10:00 - 12:15

Standort

Marriott Hotel
Neumühlequai 42
8001 Zürich
Schweiz
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