Der AEO-Status ist in der EU ein neuer Sicherheitsstandard in der gesamten Lieferkette. Er ist nicht obligatorisch, doch werden immer mehr EU-Kunden diese Anforderung an Schweizer Firmen stellen. Die Vor- und Nachteile einer AEO-Zertifizierung bzw. Nicht-Zertifizierung hängen von verschiedenen Faktoren ab und können erst nach einer genauen Abwägung beurteilt werden. Die Schweiz hat den AEO-Status per 1. April 2011 eingeführt.
Exportkontrolle für Dual-Use-Güter und Kriegsmaterial. Wo finde ich Informationen?
Exportkontrolle für Dual-Use-Güter und Kriegsmaterial. Wo finde ich Informationen?
Die auf internationaler Ebene vereinbarten Kontrollen von Gütern werden in der Schweiz in zwei Gesetzen geregelt, dem Güterkontrollgesetz (GKG) sowie dem Kriegsmaterialgesetz (KMG). Der Kontrolle unterworfen sind sogenannte Dual-Use-Güter (Güter, die militärisch und zivil verwendet werden können) sowie Kriegsmaterial und besondere militärische Güter.
Zuständig für die Überwachung in der Schweiz ist das SECO.
Neuste FAQs
Nein. Als Schweizer Unternehmen brauchen Sie nur eine EORI-Nummer, wenn Sie in der EU als Zollanmelder bzw. Importeur auftreten (z.B. bei Lieferungen mit der Incoterms-Klausel DDP).
Nein. Ein Ursprungszeugnis ist nicht zu verwechseln mit einem Ursprungsnachweis im Sinne der Freihandelsabkommen. Nur Warenverkehrsbescheinigungen (EUR.1 /EUR.MED) oder Ursprungserklärungen auf der Rechnung geben Ihren Waren präferenziellen Ursprung und somit Zollfreiheit oder -ermässigung in einem Land, mit dem die Schweiz ein Freihandelsabkommen hat.
Antworten darauf finden Sie im Osec-Leitfaden «Praxis der Mehrwertsteuer im Geschäftsverkehr mit der EU».
Zum Reverse Charge-Verfahren gibt das Osec-Merkblatt «MwSt – Grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr mit der EU» nähere Auskunft.
