Weltweiter Investitionsfluss nimmt kräftig zu
Die ausländischen Direktinvestitionen sind wieder im Fluss und haben im vergangenen Jahr schon fast wieder den Höchststand von 2008 erreicht.
Gemäss dem aktuellen Global Investment Trends Monitor der UNCTAD sind im Jahr 2011 ausländische Direktinvestitionen im Gesamtwert von USD 1509 Mrd. registriert worden. Fast ein Viertel davon, USD 414 Mrd. entfielen auf die EU-Mitgliedstaaten, vorab auf Grossbritannien (USD 77 Mrd.), Irland (USD 53 Mrd.), Belgien (USD 41 Mrd.) und Frankreich (USD 40 Mrd.). USD 216 Mrd. flossen in die USA und USD 124 Mrd. nach China.
Weltweit stiegen die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 17% an. Ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichneten die Investitionen in der EU (+31,9%, vorab in Österreich: +366%, Italien: +261%, Portugal: +203%, Irland: +101% und Grossbritannien: +49%), in Lateinamerika (+34,6%, vorab Kolumbien: +113% und Brasilien: +35%) sowie in Südosteuropa und den GUS-Staaten (+30,6%).
Kräftig zugenommen hat das Engagement der ausländischen Investoren auch in Südafrika (+269%), Indonesien (+48%), Polen (+47%), der Türkei (+45%), Indien (38%) und Thailand 33%.
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