Weltbank: Tipps für eine Renaissance der europäischen Wirtschaft

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Europa hat in den vergangenen Monaten einiges einstecken müssen, aber abschreiben darf man den alten Kontinent noch lange nicht, meint die Weltbank in einem umfassenden und überaus detaillierten Bericht über die Qualitäten des europäischen Wirtschaftsmodells, die auch heute noch bestechen, allerdings punktuell angepasst werden müssen, damit Europa gegenüber neuen aufstrebenden Wirtschaftsregionen und Ländern auf Dauer nicht ins Hintertreffen gerät.

Die wichtigsten Massnahmen zur Ankurbelung der europäischen Wirtschaft, zu einem erfolgreichen Neustart des europäischen Wirtschaftsmodells gemäss der Weltbank-Studie: «Golden Growth – Restoring the Lustre of the European Economic Model»:

  • Wiederaufnahme und Ausbau der Konvergenzpolitik (europäische Integration weiterer EU-Anrainerstaaten, Unterstützung zum Beispiel der Ukraine oder der Türkei bei der Entwicklung EU-kompatibler Wirtschafts-Standards)
  • Aufwertung des Brands «Europa»: gesamteuropäische Optimierung der Produktivität sowie der Produktions- und Produktqualität, weitere Liberalisierung der europäischen Märkte für einen besseren Investitions- und Innovationsfluss, Ausbau der unternehmerischen Freiheiten
  • Optimierung und Liberalisierung des Arbeitsmarkts: vor allem fordert die Weltbank eine Erhöhung der Lebensarbeitszeit; die in den letzten Jahren in manchen europäischen Ländern vorgenommenen Arbeitszeitverkürzungen stünden in keiner Weise im Einklang mit den im gleichen Zeitraum erzielten Produktivitätsoptimierungen /////  Tages Anzeiger Online: Weltbank - Europäer arbeiten nicht genug, Produktivität sinkt

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