Wachsende Nachfrage nach Baumaschinen in den BRIC-Staaten
Der weltweite Bauausrüstungsmarkt ist zwar hart umkämpft, aber mit Blick auf den hohen infrastrukturellen Ausbaubedarf in den Schwellen- und Entwicklungsländern noch längst nicht gesättigt, so dass sich selbst Neueinsteiger noch berechtigte Hoffnungen auf gute Geschäfte machen dürfen, wie ein detaillierter Branchenbericht der Roland Berger Consulting AG zeigt.
Am emsigsten wird derzeit in den aufstrebenden Schwellenländern gebaut, namentlich in den BRIC-Staaten, aber auch in Nahost und in Afrika. Kurzum überall dort, wo infrastrukturelle Defizite behoben werden müssen, um das bestehende, zumeist hohe wirtschaftliche Wachstumspotenzial voll ausschöpfen zu können. Und wo gebaut wird, braucht es Baumaschinen. Gefragt sind vor allem Bagger, Radlader und Baggerlader. Grossen Wert legen die Kunden in den Schwellen- und Entwicklungsländern vermehrt auf einen qualitativ hochstehenden Service – von der Ersatzteilbereitstellung über die Wartung bis zur Versicherung und Finanzierung. Zu den grössten Herausforderungen für die Marktteilnehmer zählt die Studie unter anderem die wachsende Konkurrenz aus den regionalen Märkten, bestehende Importrestriktionen und die von Land zu Land unterschiedlichen Emissionsbestimmungen. Hinzu kommt, dass die Bauausrüstungen zuweilen den besonderen klimatischen Anforderungen (Hitze, Trockenheit oder hohe Luftfeuchtigkeit) in den Einsatzländern angepasst werden müssen.
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