Verhandlungen über Freihandelsabkommen Vietnam-EFTA lanciert
Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Vietnam und den EFTA-Staaten Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island sollen Anfang 2012 aufgenommen werden. Darauf hat man sich anlässlich des Besuchs einer Schweizer Wirtschaftsdelegation in Hanoi geeinigt.
Knapp ein Jahr nach Veröffentlichung einer positiven Machbarkeitsstudie zum FreihandelsabkommenFreihandelsabkommen erfassen im Regelfall den grenzüberschreitenden Warenverkehr zwischen den Vertragsparteien. Waren, die unter solche Abkommen fallen, kommen in den Genuss von Zollbegünstigungen bzw. Zollbefreiung. Sie müssen allerdings Ursprung in einem der Vertragsstaaten haben, um von dieser präferenziellen Behandlung zu profitieren.
Die Schweiz hat mit verschiedenen Staaten und Staatengruppen Freihandelsabkommen abgeschlossen. Vietnam-EFTA steht die erste Verhandlungsrunde nunmehr vor der Tür. Mit einigen Monaten Verzögerung zwar, aber gerade noch rechtzeitig, um den Schweizer Exportunternehmen im wirtschaftlich zusehends aufblühenden Vietnam einen Startvorteil im Hinblick auf die zu erwartende Lancierung einer Vielzahl von Grossinvestitionen zu verschaffen: Für eine optimierte Nutzung seines hohen wirtschaftlichen Wachstumspotenzials wird Vietnam in den kommenden Jahren verstärkt in die Modernisierung und den Ausbau seiner Infrastrukturen investieren müssen, was auch Schweizer Unternehmen vielfältige und attraktive Geschäftschancen eröffnen dürfte.
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