Sonderprogramm zur Innovationsförderung: 246 Gesuche bewilligt

Das im Rahmen der bundesrätlichen Massnahmen gegen den Schweizer Franken lancierte und mit CHF 100 Mio. dotierte Sonderprogramm zur Innovationsförderung ist bei den Schweizer Unternehmen auf grosse Resonanz gestossen. Der Bundesrat hat inzwischen zusätzliche CHF 60 Mio. für die Innovationsförderung beantragt.

Das Sonderprogramm zur Innovationsförderung lief von Oktober bis Dezember 2011. In diesem Zeitraum wurden bei der federführenden Kommission für Technologie und Innovation KTI 1064 Projektgesuche eingereicht. 246 Gesuche wurden bewilligt; 519 konnten laut KTI aufgrund «des enormen Echos und des knappen zeitlichen Rahmens nicht evaluiert» werden. Um auch diesen eine angemessene Unterstützung zukommen zu lassen, hat der Bundesrat nun zuhanden der KTI zusätzliche Gelder in der Höhe von CHF 40 Mio. beantragt. Mit weiteren CHF 20 Mio. soll darüber hinaus dem Zahlungsrückstau bei der regulären Projektförderung Rechnung getragen werden.

Bei den im Rahmen des Sonderprogramms bewilligten Gesuchen handelt es sich gemäss Medienmitteilung der KTI mehrheitlich um kurzfristige Entwicklungs- und Marktprojekte. Die meisten stammen aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften (33%). 28% lassen sich den Life Sciences, 23% der Mikro- und Nanotechnologie und 16% den Enabling Sciences (IT und Dienste) zuordnen.

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