Saudi-Arabien: Bau der "Economic Cities" eröffnet viele Geschäftsmöglichkeiten
Saudi-Arabien stampft derzeit vier Retortenstädte aus dem Boden, die dereinst Arbeitsplätze für 1,3 Millionen und Wohnraum für 4,5 Millionen Menschen bieten sollen. Bis 2020 sollten die so genannten „Economic Cities“ bezugsbereit sein. Rund USD 140 Mrd. werden investiert.
Der Städtebau folgt bei allen „Economic Cities“ sechs ehernen Grundsätzen:
- städtische Entwicklung nach Massgabe einer zuvor definierten global wettbewerbsfähigen Kernkompetenz oder Industrie, die künftig als wirtschaftlicher Motor und Impulsgeber von Stadt und Umland dienen soll
- infrastrukturelle Ausrüstung nach dem neusten Stand der Technik
- privater Sektor als tragender Pfeiler der städtischen Entwicklung
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
- hohe Lebensqualität
- attraktive gesetzliche Rahmenbedingungen.
Folgende „Economic Cities“ sind derzeit in fortgeschrittener Planung oder bereits im Bau:
King Abdullah Economic City (in Rabigh am Roten Meer, nördlich von Jeddah): Leichtindustrie und Dienstleistungen
Jazan Economic City (im Südwesten des Landes am Roten Meer gelegen): Verpackung und Distribution von landwirtschaftlichen und maritimen Produkten, Gesundheit und Bildung
The Knowledge Economic City (in Madinah im Nordosten des Landes, nördlich von Mekka): High-Tech-Park, Forschung, Medizin und Biotechnologie
Prince Abdulaziz bin Musaid Economic City (in Hael im Norden des Landes zwischen Madinah und Riad): Logistik, Petrochemie, Agrikultur, Bergbau
Zwei weitere "Economic Cities" sind in Planung:
- Tabuk Economic City (am Roten Meer im Nordwesten des Landes gelegen, nahe der Grenze zu Jordanien)
-
Eastern Province Economic City (am Persischen Golf an der Grenze zu Kuwait).
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