Malaysia plant weitere Liberalisierungen im Dienstleistungssektor
Im Budgetentwurf für das Haushaltsjahr 2012 hat die malaiische Regierung eine substantielle Erhöhung der maximalen Auslandsbeteiligungen an Unternehmen im Dienstleistungssektor angekündigt.
In folgenden Subsektoren sollen ausländische Unternehmen ihre Eigentumsanteile künftig gar auf 100% ausbauen können:
- Telekommunikation: ASP-Lizenzen
- Kurierdienste
- Private Hochschulen
- Internationale Schulen
- Schulen für berufliche und technische Weiterbildung
- Private Spitaldienstleistungen
- Spezielle medizinische Dienstleistungen
- Spezielle zahnmedizinische Dienstleistungen
- Fach- und Spezialitätengeschäfte
- Buchhaltung und Steuerberatung
- Architektur
- Engineering
- Kremierungen
Ebenfalls vorgesehen ist eine Anhebung der maximalen Beteiligung durch ausländische Unternehmen in folgenden Subsektoren:
- Telekommunikation: NFP- und NSP-Lizenzen (auf 70%)
- Rechtsdienste (auf 40%, geographisch beschränkt auf die Halbinsel Malaysia).
Im Fokus des Budgetentwurfs steht allerdings der weitere Ausbau der Infrastruktur. Umgerechnet EUR 1,4 Mrd. sind hierfür vorgesehen. Am meisten Gelder sollen in den Neubau und die Modernisierung von Schulen und Krankenhäusern und in die Förderung des sozialen Wohnungsbaus fliessen. Die wichtigsten und grössten Infrastruktur-Projekte sind im Asia-One-Beitrag „Malaysia Budget 2012 Highlights“ aufgelistet.
Weitere interessante Artikel
Direkter Zugang zu Expertenwissen
export! jetzt kostenlos abonnieren
Jetzt Osec-Mitglied werden!
Osec Mitgliedschaft: gemeinsam erfolgreich - weltweit.


Anmelden