EU sucht neue Zielmärkte für KMU
Auch in der EU bilden die kleineren und mittleren Unternehmen das Rückgrat der Wirtschaft. 23 Millionen oder 99% aller Unternehmen sind KMU. Von denen pflegt rund ein Drittel auch Geschäftsbeziehungen zum Ausland. Diesen Anteil möchte die EU weiter ausbauen und setzt dabei vermehrt auf Märkte ausserhalb der EU.
Das Internationalisierungspotenzial der europäischen KMU ist noch längst nicht ausgeschöpft, resümiert die EU-Kommission für Unternehmen und Industrie in ihrer kürzlich veröffentlichten Studie über «Opportunities for the Internationalisation of European SMEs». Vor allem in den Märkten ausserhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft sind KMU aus der EU (noch) nicht ihrem Potenzial entsprechend vertreten.
Gute Entwicklungsmöglichkeiten ortet die EU-Kommission in Brasilien, Russland, Indien, China, Japan, Südkorea und der Ukraine. Im Rahmen der EU-Studie wurden die sieben Zielmärkte eingehend analysiert und - in Abwägung der Chancen und Risiken für KMU - vergleichend bewertet.
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