EU: Aktionsplan für den Ausbau des Internethandels
Die Europäische Kommission hat mit der Absicht, den elektronischen Handel im EU-Raum bis 2015 gleichsam zu verdoppeln, einen 16 konkrete Massnahmen umfassenden Aktionsplan vorgestellt.
Der Anteil des Internethandels am gesamten Einzelhandel soll gemäss den Vorgaben der EU-Kommission in den nächsten vier Jahren von 3,4 auf knapp 7% und der Beitrag der Internetwirtschaft ans gesamteuropäische Bruttoinlandprodukt von 3 auf 6% erhöht werden.
Die EU erwartet davon wesentliche Wachstumsimpulse, die namentlich in Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und Schweden zu mehr als 20% zum prognostizierten Wirtschafts- und Nettobeschäftigungswachstum beitragen könnten.
Der Aktionsplan zur Dynamisierung des europäischen Internethandels umfasst 16 konkrete Massnahmen, die unter anderem folgende Punkte betreffen:
- Erleichterung des grenzübergreifenden Zugangs zu Produkten und Dienstleistungen, die im Internethandel angeboten werden
- Vereinfachung von Zahlungs- und Liefer-Modalitäten
- Optimierung des Verbraucherschutzes und der Konsumenteninformationen
- transparente und einfache Regeln zur Beilegung von Streitigkeiten, zum Schutz von Eigentumsrechten im Internet und zur Entfernung illegaler Inhalte.
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