China tut mehr für den Umweltschutz

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Wie aus dem kürzlich veröffentlichten 12. Fünfjahres-Plan für Umweltschutz hervorgeht, will China bis 2015 umgerechnet CHF 500 Mrd. zur Förderung, Planung und Realisierung umweltschutztechnischer Massnahmen investieren. China stellt damit höhere Ansprüche an den Umweltschutz denn je. Daraus ergeben sich auch neue Geschäftsmöglichkeiten für Schweizer Unternehmen.

Erste Priorität haben dabei

  • infrastrukturelle und technische Massnahmen für eine optimierte Abwasser- und Abfallbewirtschaftung
  • Bau zusätzlicher Entschwefelungs- und Entstickungsanlagen
  • allgemeine Verbesserung der Wasser-, Luft- und Bodenqualität
  • Förderung des Umweltschutzes in ländlichen Gebieten
  • verstärkter Schutz natürlicher Lebensräume und der Biodiversität
  • optimiertes RisikomanagementBesonders für kleinere Unternehmen ist es oft schwierig, die Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung des Exportgeschäfts abzuschätzen und zu kontrollieren. Im anvisierten Zielmarkt kann es nebst dem wirtschaftlichen Erfolgsrisiko, das durch die Konkurrenten entsteht, auch produktbezogene Risiken geben. Sie entstehen durch Produktanforderungen und Sicherheitsvorschriften, denen ein Produkt genügen muss, um im Zielmarkt in Verkehr gebracht zu werden.

    Daneben können durch fehlerhafte Produkte haftungsrechtliche Ansprüche von beträchtlichem Umfang entstehen, vor allem dann, wenn durch das Produkt jemand zu Schaden kommt. In diesen Fällen können teure Rückruf-Aktionen notwendig werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass in der Europäischen Union (wie auch in der Schweiz) z.B. eine fehlerhafte Betriebsanleitung die gleichen Folgen haben kann wie ein fehlerhaftes Produkt.

    Es lohnt sich deshalb, schon bei der Produktentwicklung den Risiko-Aspekt frühzeitig einzubeziehen. Zusammen mit der Zürich - Schweiz - Unternehmen hat die Osec über eine gemeinsame Plattform die wichtigsten Aspekte des Risikomanagements erschlossen.
    zur Verhinderung von Umweltverschmutzungen zum Beispiel durch Schwermetalle oder Chemikalien
  • Umweltschutzmonitoring.

Auch auf gesetzlicher Ebene sind Massnahmen vorgesehen, die dem Umweltschutz in China Rückenwind verleihen sollen:

  • Schaffung zusätzlicher Anreize für Unternehmen, die in der Abwasser-, Abfall- und Klärschlammbewirtschaftung tätig sind
  • höhere Abgaben für Unternehmen, deren Produktionsverfahren und/oder Produkte die Umwelt stark belasten
  • erleichterter Zugang zu Krediten für umweltfreundliche Projekte
  • Bevorzugung umweltfreundlicher Produkte im Rahmen von öffentlichen Beschaffungen.

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