Am Kap ist Cleantech guter Hoffnung

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Südafrika steht gleichsam exemplarisch für jene Länder, die in Sachen Cleantech noch nicht sehr weit sind, aber unterdessen mit voller Kraft daran arbeiten. Die Südafrika-Spezialisten der Osec informieren an den Beratungstagen im Rahmen individueller Gespräche über die Exportchancen für Schweizer KMU.

Noch – und die Betonung liegt auf «noch» – ist Südafrikas Energieträger Nummer eins die Kohle. Mit entsprechend negativen Auswirkungen aufs Weltklima. Doch Südafrika reagiert: Im Nachgang der Energiekrise hat das Land gelernt und strebt als Unterzeichnerstaat des Kyoto-Protokolls nunmehr einen «grüneren» Energiemix an. Seither gehen die Anstrengungen im Bereich Cleantech – beispielsweise bei der Aufbereitung des knappen Guts Wasser und der Errichtung neuer Windparks – Hand in Hand mit dem Wirtschaftswachstum, der damit verbundenen fortschreitenden Industrialisierung und Elektrifizierung.

Etwas Anschub nötig
Ein Beispiel für Schweizer Unternehmen, die bereits erfolgreich am Kap unterwegs sind, ist die Genesys Wind AG in Zürich-Brüttisellen. Laut CEO Bernd Steiner braucht es etwas Geduld, bis Projekte in Südafrika «zum Fliegen kommen», aber belohnt werde man nicht zuletzt mit der Aussicht auf Folgegeschäfte, da Südafrika für viele Nachbarländer eine Vorreiterfunktion erfüllt.

Das Schweizer Unternehmen realisiert mit nationalen und regionalen Partnern in der Provinz Westkap ein Windpark-Projekt, das bis 2013 zirka 300 MW Leistung bringen wird. In einer ersten Ausbauphase wurden letztes Jahr 20 von 100 Windturbinen aufgebaut. Diese Turbinen mit einer Gesamthöhe von 130 Metern bringen eine erste Leistungs-Tranche von 51 MW.

Infos aus erster Hand in Zürich
Dies macht deutlich: Das Land will und kann in die Infrastruktur investieren. Dank der robusten Konjunktur sind die erforderlichen Gelder vorhanden. Wie aber kommt man in der «Rainbow Nation» zu Aufträgen? Die nächsten Länderberatungs-Tage zu Südafrika vom 29. Februar bis 2. März 2012 warten mit vielen Infos, Tipps und der Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen auf. Mit von der Partie ist Jonathan Lincoln, Local Trade Officer beim Swiss Business Hub Südafrika. Sie bekommen vom Spezialisten vor Ort jede Menge nützliche Informationen sozusagen frei Haus, denn die Länderberatungstage gehören zum Service public und sind für Schweizer und Liechtensteiner KMU kostenlos. Es empfiehlt sich, die Beratungstermine jeweils vorher zu reservieren.

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Autor

Senior Consultant Middle East, Africa
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