«Swissness» zieht – auch in Polen

«Swissness» ist weltweit ein gutes Verkaufsargument. Und nachgerade heute für die Schweizer Exportindustrie wertvoller denn je. Auch in Polen, wo Produkte mit Schweizer Gütesiegel einen ausgezeichneten Ruf geniessen, wie aus einer aktuellen Studie über «Swissness in Poland» hervor geht.

Zuverlässig, hochwertig, luxuriös, das sind in den Augen der polnischen Konsumenten die bezeichnenden Eigenschaften von Schweizer Produkten und Dienstleistungen. Qualitäten, für die man laut der Studie, die auf einer Umfrage unter 1000 polnischen Konsumenten basiert, auch in Polen durchaus bereit ist, mehr zu bezahlen.

Die internationale Konkurrenz im polnischen Markt allerdings ist gross. Auch japanische und deutsche Produkte stehen hoch im Kurs und liegen imagemässig nur um weniges zurück.

Eher negativ fällt auch ins Gewicht, dass die polnischen Konsumenten ein mehrheitlich traditionelles Bild der Schweiz vor Augen haben, dass da und dort auch in die bekannten Klischees abzugleiten droht. Uhren, Banken, Schokolade, Käse stehen für unser Land. Als innovativ oder trendsetzend wird es weniger wahrgenommen. Zumindest ist Japan darin der Schweiz weit voraus, finden die Befragten.

In allen anderen Punkten – vom Preisniveau einmal abgesehen – stehen Schweizer Produkte und Dienstleistungen in der Gunst der polnischen Verbraucher ganz zuoberst  Nicht zuletzt auch aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit, ihrer ökologischen Qualität, ein Prädikat, das dem Verkaufsargument «Swissness» zusätzliche Überzeugungskraft verleiht und künftig noch stark an Bedeutung gewinnen dürfte.
 

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